Die Diabetiker Selbsthilfegruppe (SHG) ganz in Ihrer Nähe

 

Viele von Ihnen haben schon einmal etwas über den Diabetes mellitus gehört.

Einige wissen auch, dass man diese chronische Krankheit im Volksmund auch als „Zuckerkrankheit“ bezeichnet. Etwas besser Informierte wissen auch, dass es verschiedene Arten dieser Krankheit gibt, aber dann hört in den meisten Fällen auch das „Allgemeinwissen“ über diese, sich zu einer echten Volkskrankheit entwickelten Krankheit schon auf.

Ich möchte in diesem Bericht auch überhaupt nicht tiefer in die Schilderung des Diabetes eintauchen, nur so viel sein noch angemerkt:

In Deutschland sind zurzeit etwa 8 Millionen „Menschen mit Diabetes mellitus“, so die offizielle Bezeichnung der Im Volksmund allgemein als „Diabetiker“ bezeichneten Betroffenen, bekannt. Die Dunkelziffer liegt aber weitaus höher. Die Tendenz ist leider auch sehr stark steigend, …leider!

Was kann man gegen diese Krankheit überhaupt tun? Nun, eine Antwort darauf  kann hier überhaupt nicht pauschal abgegeben werden.

Eines ist aber ganz sicher, der Diabetes ist kein „Schnupfen“, der nur mal so gekommen ist und sicher bald wieder vergeht, es gibt auch kein „ein bisschen Diabetes“, den man so nebenbei selbst „heilen“ könnte. Diabetes mellitus ist eine sehr ernstzunehmende, heimtückische chronische Erkrankung, die ohne professionelle Hilfe nicht in „den Griff“ zu bekommen ist.

Neben dieser professionellen medizinischen Hilfe kommen da aber noch so einige Probleme auf die Betroffenen und in ihrem unmittelbar umgebenden Umfeld zu. Probleme, die aber gut und zuverlässig beherrschbar sein können, wenn, …ja wenn man lernt, diese Krankheit anzunehmen und vor allem den Umgang mit dieser Krankheit versucht zu beherrschen. Man muss unbedingt versuchen den Diabetes zu beherrschen und nicht sich vom Diabetes beherrschen zu lassen.

Ganz pauschal kann man auch sagen, …ein Diabetiker kann auch 100 Jahre und älter werden, ein Diabetiker kann nahezu alles das tun, was ein Nichtdiabetiker tut, ja ein Diabetiker kann auch nahezu alles essen und trinken, was ihm schmeckt. Er muss nur einige wichtige Dinge beachten und lernen eine gehörige Portion Selbstdisziplin zu praktizieren.

Der Grundstock zum Erlernen des Umgangs mit dem Diabetes mellitus wird durch die professionelle medizinische Hilfe durch die Ärzteschaft und durch die Diabetesberatung bei den verschiedensten Kursen und/oder Belehrungen gebildet.

Aber ein ganz großen Einfluss auf das „Leben mit dem Diabetes lernen“ haben die Menschen, die schon länger mit dieser Krankheit leben und es verstanden haben ein Leben mit einer annehmbaren Lebensqualität zu führen. Solche Menschen gibt es mehr als viele Betroffenen überhaupt glauben. Menschen, die es gelernt haben mit dem Diabetes mellitus zu leben, vermitteln ihre Erfahrungen und ihr Wissen mit und über diese Erkrankung in den Selbsthilfegruppen (SHG).

Der Deutsche Diabetiker Bund (DDB) hat durch den „DDB Landesverband Hessen e.V.“ in Hessen eine nicht unerhebliche Anzahl dieser SHGn (~150) in Hessen gegründet und betreut diese Selbsthilfegruppen fachlich und organisatorisch. Eine dieser Selbsthilfegruppen befindet sich sicherlich auch ganz in Ihrer Nähe.

Hier möchte ich stellvertretend für viele SHGn auf eine derartige Selbsthilfegruppe für Diabetiker hinweisen, die „Diabetiker SHG im Forum Sprendlingen-Nord“ für das Einzugsgebiet Dreieich-Sprendlingen und Umgebung. Diese SHG ist von der Gründung gesehen die „jüngste“ SHG im DDB Bezirksverband 30 (Offenbach) des DDB LV Hessen e.V.

Hier organisiert Herr Karl-Ernst Adolph sehr engagiert regelmäßig monatliche Informationsveranstaltungen der SHG.

Herrn K.-E. Adolph ist es in relativ kurzer Zeit sehr gut gelungen eine egelmäßige SHG-Arbeit zu organisieren.

In den sehr angenehmen Räumlichkeiten des Forums in Sprendlingen-Nord ist es möglich noch viel mehr interessierte Betroffene und ihren Angehörige und Freunde als Gäste zu begrüßen.

Die Teilnahme an den Gruppenabenden ist nicht an eine Mitgliedschaft im DDB gebunden und ist für alle Gäste frei von Kosten.

Es werden neben „Gesprächsrunden untereinander“ Vorträge mit engagierten Vertretern der Ärzteschaft und der Diabetes-/Ernährungsberatung organisiert. Herr Adolph vermittelt Fachliteratur und bei Bedarf auch Gespräche mit Vertretern des DDB, vom Bezirksverband über den Landesverband bis hin zum Bundesverband.

Der nicht zu unterschätzende Vorteil von Selbsthilfegruppen ist die Tatsache, dass hier Betroffene mit Betroffenen ganz offen über die „gemeinsame Krankheit“ reden können und ein gewinnbringender Nutzen daraus für alle entsteht.

Die Termine für diese Informationsveranstaltungen werden durch die Lokalpresse im Landkreis Offenbach veröffentlicht, bzw. sind beim Herrn Adolph per Telefon ( 06103-66737) oder per Internet (keadolph@arcor.de), bzw. auf der homepage des DDB (www.ddbhessen.de) zu erfahren.

 

Dreieich-Sprendlingen im August 2011

Frank Ulrich
Ansprechpartner der SHG-Rodgau
Mitglied im DDB

 

 

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