Ein Großteil der Diabetiker in Deutschland sind schlecht behandelt
Status Quo
Die Versorgung der ca. 8 Mio. Diabetiker in der Bundesrepublik Deutschland ist nicht ausreichend. Eine große Anzahl von Ärzten, Arzthelferinnen und Krankenschwestern sind für die Behandlung von Diabetikern nicht genügend ausgebildet. Diabetiker, die über die Stoffwechselstörung nicht geschult worden sind, können sich kein Urteil über die fachlichen Qualitäten Ihres behandelnden Arztes machen und riskieren aufgrund ihrer Unwissenheit Folgeerkrankungen.
Der DEUTSCHE DIABETIKER BUND fordert deshalb:
Die Bezeichnung "Diabetologe" für die auf dem Gebiet des Diabetes mellitus gut ausgebildeten und erfahrenen Ärzte.
Diabetologische Schwerpunktpraxen und Ambulanzen an Krankenhäusern, die eine wohnortnahe und qualifizierte Betreuung der Diabetiker anbieten.
Jeder Arzt, der in seiner Praxis oder im Krankenhaus Diabetiker behandelt, muß seine Behandlungsqualität überprüfen lassen und die Daten öffentlich zugänglich machen.
Gute medizinische Leistung muß adäquat vergütet werden.
Intensive Beratung und Schulung (Gruppen- und Einzelschulung) müssen abrechnungsfähig werden.
Keine Vergütung mehr von unvollständiger oder falscher Behandlung
Jeder Diabetiker muß von Beginn der Erkrankung an geschult werden und die Möglichkeit zur Selbstkontrolle erhalten.
Der Gesundheitspaß muß flächendeckend eingeführt werden.
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Geändert am: 04.08.11